Anton im Interview

Anton im Interview

 

Hast du Angst vor den Fragen?
Noch nicht...

 

Welche Frage wäre dir im Zusammenhang mit diesem Q&A am unangenehmsten und warum? 
Oh Gott, bitte nicht zu privat. Oder irgendwas mit Vorstellungsgesprächs-Charakter.

Über meine Stärken und Schwächen möchte ich heute eigentlich nicht mehr nachdenken müssen.

 

Spaß beiseite, wie kam es dazu, dass du im Jibe Wear Team gelandet bist? 
Oktober 2017: Mario ist fest davon überzeugt, dass er als „Surfcoach“ in Zukunft durch die Länder reist und so sein Hobby finanzieren kann. Seinen ersten Schüler wollte er natürlich über YouTube ausfindig machen und nun ja, das war halt ich.

Das erste Beschnuppern fand über Facebook statt und schnell stellte sich heraus, dass uns beide eine ähnliche Frage beschäftigt: Wieso verdammt nochmal gibt es eigentlich keine geilen Windsurf-Klamotten?

Richtig kennengelernt habe ich Mario dann auf dem Surffestival 2018 und wir haben bereits die ersten Designideen ausgearbeitet, von denen wir damals erschreckend überzeugt waren. Kleiner Insider: keines der Designs hat es tatsächlich in die Kollektion geschafft.

 

Wenn du wirklich ehrlich bist, was motiviert dich, deine Zeit und Kreativität in dieses Unternehmen zu stecken?
Ich bin der festen Überzeugung, dass die Windsurfbranche, hinsichtlich geiler Klamotten, noch ordentlich potenzial hat.

Sobald der Wind abnimmt, verschwindet mit ihm auch der Windsurflifestyle. Aber ich möchte doch auch unter der Woche am Arbeitsplatz diesen Lifestyle verspüren.

Achja und ich muss noch ergänzen: Wie geil ist es denn bitte, seine eigenen Designideen und Entwürfe in die Realität umsetzten zu können, die im besten Fall auch noch in der Öffentlichkeit getragen werden.

 

Welchen Stellenwert hat Windsurfen in deinem Leben?
Windsurfen ist mittlerweile fast täglich bei mir Thema número uno. Sowohl beruflich als auch privat, habe ich den Zwang immer und überall zu checken, wie der Wind weht. Es macht einfach süchtig und dagegen kann ich nichts anderes tun, als wieder an die See zu fahren und mich ins Trapez zu hängen.

 

Was sind die schlechtesten Eigenschaften von Chrissi & Mario?
Uuh ganz klar bei beiden: chronische Verrücktheit.
Nur, das ist wahrscheinlich auch deren beste Eigenschaft.

 

Und mit welchen Qualitäten bringen sie einen Mehrwert für das Unternehmen?
Also wenn Chrissi nicht in unserem Team wäre, würde unser Projekt Jibe Wear wahrscheinlich noch vor der ersten Veröffentlichung wegen Urheberrechtsverletzungen, Steuerhinterziehung oder einem Bankrott gnadenlos untergehen.
Mario bringt dafür absolut geile Ideen in das Unternehmen. Vielleicht manchmal etwas größenwahnsinnig, aber dennoch geil.

 

Gibt es eine klare Grenze zwischen Freundschaft, Leidenschaft und Arbeit und wenn ja, wo beginnt diese?
Viele Personen würden bestimmt davon abraten. Aber gerade bei Jibe Wear gibt es da für mich keine Grenzen. Es ist ein großer Brei aus Freundschaft, Leidenschaft und natürlich auch Arbeit. So sollte das doch bei einem Herzensprojekt sein, oder?

 

Kannst du dir vorstellen, mit Jibe Wear deinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Auch wenn nur rein hypothetisch? 
Klar, das kann ich mir vorstellen. Aber selbst wenn es rein hypothetisch irgendwann dazu kommen sollte, wird das nicht viel ändern. (Außer vielleicht die Tatsache, dass ich mir cooles neues Surfzeug leisten kann) Ich liebe das, was ich aktuell mache und das möchte ich auch weiterhin machen.

 

Bist du zufrieden mit den Designs und Produkten? Was ist dein Lieblingskleidungsstück? 
Soweit ich das alles digital beurteilen kann, bin ich mit allem ziemlich zufrieden. Diese Frage kann ich natürlich erst besser beantworten, wenn ich die Produkte das erste Mal in den Händen halte. Mein Lieblingsprodukt wird aber wahrscheinlich das Logo-Shirt oder das Drop-Shirt oder auch der Da Vinci Sweater sein. Ich find sie alle ziemlich geil. 

 

Würdest du dir die Klamotten kaufen, wenn du kein Anteilhaber an Jibe Wear wärest? 
Klar, vorausgesetzt die Website und das Konzept würden mich so überzeugen, wie sie es aktuell tun. Ich würde wahrscheinlich zuerst das Logo-Shirt testen und dem Ganzen eine Chance geben.

 

Wie viele Stunden schätzt du, hast du bereits an Jibe Wear gearbeitet? 
Viele! Sehr viele. Wenn ich im Schnitt ca. 40 Stunden pro Monat an Jibe Wear gearbeitet habe und das gesamte Projekt mittlerweile erschreckende 2 Jahre schon am Laufen ist, komme ich auf 960 Stunden. Das klingt nach verdammt viel.

 

Wer denkst du ist am wichtigsten, für dass Unternehmen?
Ich probiere mal etwas Bildliches: Ein Stuhl muss so einiges an Gewicht tragen können. Damit dieser Stuhl aber nicht umkippt, sondern stabil stehen kann, benötigt es drei gleichlange Stuhlbeine. Sobald ein Stuhlbein länger als die andern beiden ist, steht der Stuhl schief und verliert an Stabilität.

 

Wenn du dir Jibe Wear in 3 Jahren vorstellst, wie sähe das aus? 
Ich sehe ein cooles modernes Modelabel, das seiner DNA, dem Windsurfen, treu geblieben ist und alles daransetzt, regelmäßig neue Kollektionen rauszubringen. Vielleicht wird Jibe Wear nicht nur mit Klamotten die Windsurfwelt bereichern, sondern auch Sponsorings, Events und Competitions veranstalten. Who know´s.

 

Abschließend noch eine einfache Frage: wann und wo hattest du deine letzte Surfsession? 
02.11.19 – Krik, Dänemark