Wie alles begann

Drei Windsurfer die nichts besseres zu tun haben, als ein Modelabel zu gründen. Für Windsurfer. Hört sich komisch an und ist es auch. 

Wenigstens ist die Gründungsgeschichte ganz normal…manchmal… 

Anfang 2018, bekam Mario aka Surferzyzz, als er auf YouTube durchstartete, die Idee eigenes Windsurf Merchandise zu produzieren. Als er nach erster Recherche feststelle, dass es überhaupt keine Mode für Windsurfer gab, abseits von ein paar einfach designten Spreadshirt Klamotten, war die nächste Idee geboren. Windsurf Merchandise reichte nicht, es sollte ein richtiges Label werden. 

Jibe Wear… oder? Nein, noch nicht ganz! Ursprünglich sollte das Label ´Windsurfers Choice` heißen. Zum Glück hat es dieser sehr „kreative“ Name nicht in die Öffentlichkeit geschafft… 

Nach weiteren Recherchen, ersten Designentwürfen (sehr schlecht) und einem provisorischen Businessplan merkte Mario recht schnell, dass man ein Label nicht mal eben so und erst recht nicht alleine gründet. 

Also wurde die Kontaktliste durchforscht, auf der Suche nach einer Person, die sowohl Erfahrungen als Windsurfer, Kompetenzen in Buchhaltung und co., sowie Potential als Unternehmer mit sich brachte. Da gab es keine große Auswahl: Marios langjähriger Kindheitsfreund Christopher wurde per Voice Message über die Idee ein Modelabel zu gründen informiert. 

Keine 2 Wochen später fuhr Christopher nach Norddeutschland, um mit Mario die Arbeit aufzunehmen. Die Chemie stimme, die Ideen wurden immer größenwahnsinniger und nach zwei Tagen intensiver Planung (hirnrissiger Austausch von Ideen) waren sich beide sicher: „Windsurfers Choice“ wird gigantisch! 

Weitere 2 Monate später war natürlich noch überhaupt nichts gigantisch. Es kam die nüchterne Erkenntnis, dass schlichtweg die Kompetenz im designen von Klamotten fehlte. Da erinnerte Mario sich an einen YouTube Zuschauer, der ihm vor geraumer Zeit geschrieben hatte, dass er ein windsurfender Designer ist, der den Sport gerne mehr unterstützen würde. 

Dieser windsurfende Designer heißt Anton und wurde ebenso spontan kontaktiert wie Christopher ein paar Monate zuvor. Wie es der Zufall so wollte, hatte Anton bereits erste Ideen für Shirts parat und damit war das Team komplett. 

Übrigens war Anton derjenige, der Mario und Christopher freundlich erklärte, dass „Windsurfers Choice“ auf keinen Fall der Name eines Modelabels werden kann. Der genaue Wortlaut war: „das hört sich echt billig an“. 

Etwas später bekam Mario (zum Glück) die Idee, dass Label Jibe Wear zu nennen. Alle waren direkt dabei, selbst Anton, der bei Namen und Designs durchaus kritisch war (und ist). 

 

Von nun an sollte alles sehr schnell gehen - Anton zauberte unser Logo zusammen, Christopher kümmerte sich um die offizielle Gründung und Mario plante alle Einzelteile zu einer Vision zusammen. Ein Label von Windsurfern, für jeden, der den Lifestyle tragen möchte. So sollte Windsurfen einen Weg zurück in den Alltag finden. 

Nach ersten Begegnungen mit Produzenten, unendlich vielen überwundenen Hürden, Hochs und Tiefs, traf die erste Kollektion mit über 3 Monaten Verspätung im Dezember 2019 bei Mario und Christopher in Leipzig ein. Nicht perfekt, aber so gut, dass wir es selbst nicht glauben konnten. (hier Wechseln wir mal die Erzählerperspektive). Dass der Hoody nach ein paar Monaten ausverkauft sein würde, war uns direkt klar. 

Als wir dann offiziell unser Release feierten, war es endlich geschafft. Jibe Wear war geboren. Unser eigenes Label. Die ersten Bestellungen kamen und spätestens als wir die ersten Bilder von glücklichen Kunden in unseren Klamotten erhielten, wussten wir, dass wir noch lange nicht am Ziel waren. 

Das Jahr 2020 sollte, wie wir alle wissen, extrem turbulent beginnen. Der Erfolg bliebt aber trotzdem nicht aus und nach unzähligen weiteren Stunden voller Frust, Glück und Arbeit, wurde es Zeit für die zweite Kollektion: der Spread The Jibe Drop. Out now. 

Diese Geschichte wird jährlich weitergeschrieben. Wer immer mit dabei sein möchte, kann uns auf Instagram @jibe.wear folgen.